HK Business Solutions GmbH • Tel. 06897 - 99904-0 facebook twitter youtube xing login
  • Bild: Aktuelles
    Archiv

Archiv für 2004


Gesetzliche Änderungen zum 01.01.2005

Zusammengefasst kann man sagen: Ab 01.01.2005 braucht jedes Unternehmen einen Internet-Zugang und eine aktuelle betriebswirtschaftliche Software. [Weiterlesen >>]

Autor: RK um 14:52Uhr




Basel II – Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung

Mit dem Stichwort “Basel II” wird die Diskussion um die Neugestaltung der Eigenkapitalvorschriften der Kreditinstitute bezeichnet. Diese Diskussion hatte der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht mit der Vorlage eines Konsultationspapieres im Juni 1999 eröffnet. Ziel von “Basel II” ist es, die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu erhöhen. Dazu sollen die Risiken im Kreditgeschäft besser erfasst und die Eigenkapitalvorsorge der Kreditinstitute risikogerechter ausgestaltet werden. Das bedeutet im Kern, dass die Kreditinstitute zukünftig umso mehr Eigenkapital vorhalten sollen, je höher das Risiko des Kreditnehmers ist, an den sie einen Kredit vergeben. Heute spielt dagegen die Bonität der Unternehmen in den aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalregeln keine Rolle: Banken und Sparkassen müssen jeden Firmenkredit mit einem einheitlichen Satz von acht Prozent ihres Eigenkapitals unterlegen.

Zwar geht es bei dieser Diskussion zunächst nur um die Eigenkapitalvorschriften für Kreditinstitute. Mittelbar werden jedoch auch deren mittelständische Firmenkunden von diesen Veränderungen betroffen sein. Insofern hat sowohl die kreditgebende wie auch die kreditnehmende Wirtschaft ein Interesse an einer angemessenen Neuregelung.

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht hat am 10. Juli 2002 Elemente von Basel II beschlossen, die für den Mittelstand bedeutsam sind. Es handelt sich dabei allerdings nur um eine vorläufige Übereinkunft, die noch einer weiteren Präzisierung bedarf:

* Kredite an kleine und mittlere Firmenkunden, die ein Gesamt-Kreditvolumen von weniger als einer Million Euro bei dem jeweiligen Kreditinstitut aufweisen, können – analog zum Privatkundengeschäft – von dem Kreditinstitut in einem Portfolio zusammengefasst und mit einer geringeren Eigenkapitalsumme als bisher unterlegt werden (so genannte Retail-Portfolios).

* Bei Krediten an Unternehmen mit bis zu 50 Millionen Euro Jahresumsatz und einem Gesamt-Kreditvolumen über einer Million Euro bei dem jeweiligen Kreditinstitut wird im internen Rating-Ansatz die Gewichtung des Kreditausfallrisikos von der Unternehmensgröße abhängig gemacht. Je kleiner das Unternehmen, desto größer ist der Abschlag vom Kreditausfallrisiko. Mit verminderter Risikogewichtung nimmt auch die Höhe des vom Kreditinstitut zu unterlegenden Eigenkapitals ab.

* Auf die sich nach dem bankinternen Rating ergebende Eigenkapitalunterlegung werden zukünftig bei längerer Kreditlaufzeit Zuschläge erhoben, sofern das betreffende Unternehmen nicht in das “Retail-Portfolio” fällt. Ausnahme: Die nationale Finanzaufsichtsbehörde nimmt ein ihr durch die Neuregelung eingeräumtes Wahlrecht wahr und stellt Kredite an Unternehmen mit einem Jahresumsatz und einer Bilanzsumme von unter 500 Millionen Euro von den Zuschlägen frei. Die deutsche Aufsichtsbehörde (Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BAFin) hat angekündigt, von diesem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Mit der neuen Übereinkunft hat der Ausschuss auch den Zeitplan für die Einführung des Basler Akkords geändert. So soll das dritte Konsultationspapier zum 1. Mai 2003 vorgelegt werden. Erst zu diesem Zeitpunkt stehen die endgültigen Regelungen fest. Zuvor wird eine Studie durchgeführt, in der die voraussichtliche Belastung der Kreditinstitute durch die Einführung der neuen Regelungen untersucht wird. Am 31. Dezember 2006 soll Basel II endgültig in Kraft treten.

Die Einführung der neuen Eigenkapitalregeln beschleunigt den Wandel im Bereich der Unternehmens-finanzierung. Darauf muss sich insbesondere der Mittelstand mit seiner Finanzierungsstrategie einstellen: Wer sich mit Fragen der Finanzierung aktiv auseinandersetzt, schneidet bei Verhandlungen um Konditionen besser ab. Wer bei allen Entscheidungen über Investitionen und Finanzierung auch die Rückwirkungen auf die Bonität seines Unternehmens beachtet, sichert sich zugleich auch günstige Finanzierungskonditionen. Dazu kann auch ein externes Rating nützlich sein.

Autor: RK um 14:59Uhr




HK Infobrief

Elektronische Übermittlung von Steuer- und Sozialversicherungsmeldungen in der Classic Line

Nachfolgend werden die Rechtsgrundlagen vorgestellt, die für die elektronische Übermittlung von Steuer- und Beitragsmeldungen gelten, und Sie erfahren, welche Auswirkungen es für Ihre Arbeit mit der Classic Line hat, Meldungen elektronisch abzugeben. Es wird auf die folgenden Punkte eingegangen: [Weiterlesen >>]

Autor: RK um 14:53Uhr




Chronologie zu Basel II

Juni 1999:
Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht eröffnet die Diskussion um die Neugestaltung der Eigenkapital-vorschriften der Kreditinstitute mit der Vorlage eines Konsultationspapieres. Darin ist unter anderem vorgesehen, im Rahmen der Bonitätsermittlung das externe Rating gegenüber dem internen Rating der Banken vorzuziehen.

[Weiterlesen >>]

Autor: RK um 14:57Uhr




Neue Abgabenordnung

Digital erstellte Daten müssen seit Januar 2002
elektronisch archiviert werden
Änderung der Abgabenordnung (AO) erfordert richtiges Handeln

[Weiterlesen >>]

Autor: RK um 15:00Uhr